Spenden zum Kinder- und Jugendhospiz

Ende Mai ist in der Infoline der Aufruf der IPA (International Police Association) MV mit der Bitte erschienen, für das ambulante Kinder- und Jugendhospiz „Leuchtturm“ in Greifswald zu spenden. Nicht nur Geld war gefragt, sondern auch Spiele, Bücher – vor allem aber Sorgenfresser. Neben rund 1.700 Euro und weiteren kindgerechten Dingen sind 35 solcher genähter lustiger „Monster“-Puppen gespendet worden. Carolin Wahlen aus der KPI Neubrandenburg hat die Aktion für die IPA-Landesgruppe innerhalb der Polizei MV koordiniert und war nach dem zweiwöchigen Spendenaufruf total überrascht: „Ich hätte nicht gedacht, dass in so kurzer so viele Kollegen spenden und sie auch noch Familie und Freunde mit ins Boot geholt haben. Das war eine tolle Erfahrung.

Vielen Dank an dieser Stelle dafür!“

Die langen Lockdowns waren auch für die ehrenamtlich tätigen Familienbegleiter des Hospizes schwer. Ihre Arbeit mit und in den Familien lebensbedrohlich erkrankter Kinder finanziert sich durch Spenden. Veranstaltungen, bei denen normalerweise gesammelt werden kann, waren untersagt. Insbesondere über die vielen Sorgenfresser hat sich die „Leuchtturm“-Koordinatorin Katy Lorenschat riesig gefreut, denn die Puppen mit Reißverschlüssen, in die Sorgen, Ängste aber auch Wut sinnbildlich hineingesteckt und verschlossen werden können, begleiten nicht nur kranke Kinder bis zum Schluss. Auch in Geschwisterkindern steckt viel Wut und Hilflosigkeit oder Trauer über die schlimme Familiensituation. Auch sie bekommen daher solche Sorgenfresser, die sogar mit in die Schule kommen.


Carolin Wahlen (l.) und Katy Lorenschat vom Hospiz mit den 35 Sorgenfressern, die durch den polizeiinternenen Spendenaufruf zusammengekommen sind. Der große Blaue ist ein besonderes Geschenk einer Kollegin aus dem PP NB – er bekommt eine besondere Rolle im Trauergruppenraum.